5.a in der Schatzkammer

Am 3. Mai. 2018 hat die 5a einen Lehrausgang in die Kaiserliche Schatzkammer der Stadt Wien unternommen. Da haben wir sehr vieles gesehen und erfahren.
Hier sind einige Beispiele: Die Kaiserliche Schatzkammer Wien in der Hofburg birgt einzigartige Schätze der Habsburger, darunter den Kronschatz des Heiligen Römischen Reiches mit der Reichskrone, der Heiligen Lanze (Mauritius-Lanze), dem Reichsapfel, dem Zepter und dem Reichsschwert (Mauritius-Schwert).

Franz Joseph Karl aus dem Haus Habsburg-Lothringen war von 1792 bis 1806 als Franz II. der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Um einem Statusverlust durch den französischen Kaiser Napoléon Bonaparte vorzubeugen, gründete er 1804 das Kaisertum Österreich, das er als Franz I. bis zu seinem Tod regierte.

Die Objekte mit höchster dynastischer und religiöser Bedeutung werden dort verwahrt. Zu den zwei wichtigsten Schätzen der Habsburger gehörte ein Horn des Einhorns (aus Narwalzahn) und die Achatschale (als „Heiliger Gral“ bezeichnet). Sie galten den drei Söhnen Kaiser Ferdinands I. als zu wertvolle Kleinode. Deshalb durfte keiner von ihnen die alleinige Verfügungsgewalt haben.

Smaragdgefäß
Der Smaragd stammt aus der Grube von Muzo in Kolumbien, welche die Spanier 1558 entdeckt hatten. Der rohe Stein besteht aus zwei zusammengewachsenen Kristallen - einem größeren und einem kleineren. Kaiser Ferdinand III. ließ von Dionysio Miseroni daraus ein Gefäß schneiden. Miseroni hatte noch Bruchstücke des Smaragds bei sich und bekam 12.000 Gulden bezahlt.

Das Thron-Wiegenbett des Königs von Rom
Es war ein Geschenk der Stadt Paris an Napoleon und seine zweite Frau Marie Louise anlässlich der Geburt ihres Sohnes Napoleon Franz Karl. Der Vater verlieh dem Neugeborenen sofort den Titel eines "Königs von Rom", weshalb die Wiege prächtig wie ein Thron ist. Die Wiege besteht aus sehr vielen Symbolen.

 

     
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